MORF Refraktor – eine zukunftsweisende Technologie
Wir setzen auf ein flexibles Produktionsverfahren, das sich durch hohe Adaptierbarkeit auszeichnet. Durch den speziellen Synthese-Prozess können wir unterschiedlichste organische Stoffe verarbeiten – von Hühnermist über Holzspäne bis hin zu Klärschlamm. Gleichzeitig bietet der Prozess ein breites Spektrum an möglichen Produkten, darunter später destillierte Treibstoffe und Gas. Das Verfahren ist sehr energieeffizient und weist eine negative CO₂-Bilanz von rund 20 % auf, wodurch es einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Wir legen grossen Wert darauf, unsere Prozesse stetig zu optimieren. Durch gezielte Verbesserungen, eine strukturierte Vorgehensweise und den Fokus auf hohe Prozessqualität arbeiten wir kontinuierlich an der Erreichung unserer Ziele. Insbesondere beim neuen Energievorhaben kommt dieser Aspekt vollumfänglich zur Geltung, da im Rahmen eines Pionierprojekts eine laufende Überprüfung von Details und entsprechende Flexibilität unerlässlich sind. Der intensive Austausch innerhalb des Dahinden-Teams sowie mit externen Fachkräften stellt dabei einen Schlüsselfaktor im Aufbau des Projekts dar. Das agile Vorgehen und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung bilden die Grundlage für unseren Erfolg und ermöglichen es uns, neue Ideen zu verfolgen.
Eine zukunftsweisende Technologie als Schritt in ein neues Zeitalter
Der MORF-Refraktor ist ein einzigartiges High-Tech-Konversion- und Recyclingsystem, das mittels Aufspaltung von Kohlenstoffmolekülen die Herstellung von hochwertigen synthetischen Kraftstoffe wie Heizöl, Diesel, Jet-Fuel, Benzin sowie Gas und Kohle ermöglicht. Diese Produkte werden aus Restmaterialien von Biomasse, Holz, Kunststoffabfällen, Klärschlamm, Altreifen oder vielen anderen biologischen oder industriellen Abfällen hergestellt. Besonders interessant ist die im Verfahren enthaltene Ausscheidung von CO2 in Form von Kohlenstoff, die mit einem Wert von rund 20% beachtliche Resultate liefert. MORF ermöglicht überall eine unabhängige Energie- und Kraftstoffproduktion. Die Technologie wurde erfolgreich mit mehr als 3.000 Molekülketten getestet und erste industrielle MORF-Anlagen sind für 2023 bestätigt. Die Produktion von verschiedenen synthetischen Kraftstoffen, Biokohle, Biogas, Wärme und Elektrizität mittels einer umweltfreundlichen und rentablen Technologie wird zur Realität.
Aus 4 m3 Holz werden Holzerzeugnisse (wie bis anhin Dahinden Holz), sowie neuartige Baustoffe und Energieprodukte hergestellt. Das MORF-Verfahren ermöglicht zusätzlich die Gewinnung von rund 475 Litern flüssiger Energie (Syntheseöl), 220kg Kohle sowie 200kg Gas.

Aus einer anderen Perspektive betrachtet anhand der Nutzungskaskade lässt sich erkennen, dass sich die anfallende Menge an Altholz oder Restholz der Synthese zuführen lässt und zu speicherbaren Energieformen wird. Dies stellt eine markante Veränderung zu früheren Vorgehensweisen dar, wo Restholz durch Verbrennung der Wärmegewinnung zugeführt wurde.

Das Energievorhaben «Pilatus» bei Dahinden entwickelt sich laufend weiter und die Projektierung läuft auf Hochtouren. Weitere Informationen dazu werden Schritt für Schritt dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.